Online Blackjack Regeln
Bevor man sich an einen Blackjack Tisch setzen und spielen kann ist es notwendig sich mit den Regeln vertraut zu machen. Zwar ist Blackjack ein Spiel, das den Spieler jederzeit fordert und vor wichtige Entscheidungen stellt, aber es gehört nicht viel dazu die grundsätzlichen Regeln zu verstehen und zu beherrschen.
Die absoluten Grundlagen
Zunächst einmal sollte man das Ziel des Spiels verstehen: Beim Blackjack geht es darum möglichst nah an 21 zu kommen, aber nicht darüber hinaus. Dabei haben Karten verschiedene Wertigkeiten. Ein König hat zum Beispiel den Wert 10 während eine 9 offensichtlich den Wert 9 hat. Hält man also einen König und eine Neun hat man insgesamt 19 und das ist schon nicht schlecht. Denn der Dealer, also praktisch dein Gegner muss erst einmal besser als 19 sein um zu gewinnen oder auch 19 haben um zu teilen. Hat der Dealer nur 18 auf der Hand und du 19, 20 oder 21 gewinnst du. Ist es umgekehrt und der Dealer ist näher an 21 verlierst du deinen Einsatz.
Bisher war es wirklich noch unkompliziert, allerdings muss man bedenken, dass nicht einfach jeder zwei Karten bekommt und derjenige, der näher an der 21 ist gewinnt. So läuft Blackjack nicht ab. Richtig ist aber, dass du als Spieler zunächst 2 Karten ausgeteilt bekommst. Hier kannst du bereits einen Blackjack machen indem du zum Beispiel einen Buben und ein Ass bekommst. Das Ass zählt nämlich 11 und der Bube 10. Zusammen addiert sind es 21 – besser geht es nicht. Der Dealer kann dann nur noch mit dir teilen indem er ebenfalls einen Blackjack hat.
Bei einem Blackjack ist das Spiel gleich beendet und du hast keine Möglichkeiten weitere Entscheidungen zu treffen. Diese Fälle sind jedoch relativ selten, du darfst dich also nicht daran gewöhnen. Wesentlich häufiger kommt es vor, dass man zwei andere Karten wie 8 und 5 oder König und 4 oder sonst etwas ausgeteilt bekommt. In diesen Fällen ist man von der 21 noch weit entfernt und muss sich entscheiden was man macht. Man hat grundsätzlich die Möglichkeit eine weitere Karte zu nehmen oder keine mehr zu nehmen. Nimmt man keine mehr findet man sich mit seinem aktuellen Punktestand ab und hat keine Möglichkeit mehr sich zu verbessern. Hält man zum Beispiel einen König und eine Dame hat man 20 Punkte – in diesem Fall muss man natürlich stehen bleiben, denn alles über 21 macht die Hand zum Verlierer und der Dealer gewinnt den Einsatz auf jeden Fall!
Man muss also ständig die Entscheidung treffen ob man eine Karte nehmen und riskieren soll, dass man über 21 kommt oder ob man lieber stehen bleibt. Diese Entscheidung hängt auch davon ab welche Karte beim Dealer sichtbar ist. Der Dealer bekommt nämlich eine Karte offen und eine verdeckt ausgeteilt. Das heißt, dass man nur erahnen kann wie nah er an 21 ist. Sieht man zum Beispiel einen König ist es sehr wahrscheinlich dass er eine hohe Punktzahl, vielleicht sogar einen Blackjack erreichen wird. In einem solchen Fall darfst du nicht konservativ spielen und bei einer Punktzahl von 15 stehen bleiben. Das ist ein sicheres Rezept zum Verlieren.
Die Wertigkeiten
Jede Karte hat einen Wert, das Ass sogar zwei. Es kann nämlich als 11 oder 1 Punkt(e) angesehen werden. Je nachdem was für dich am besten ist. Hast du zum Beispiel 10 Punkte und bekommst ein Ass dazu, dann zählt es natürlich als 11 und du hast 21. Hast du jedoch 15 Punkte und bekommst ein Ass zählt es nicht als 11. Das würde bedeuten, dass du verloren hast. In diesem Fall gilt das Ass als 1 Punkt und du hast dann 16. So gesehen ist das Ass also immer eine Karte, die man begrüßen kann.
Die Wertigkeiten aller Karten von 2 – 10 ist auch das was drauf steht. Eine 2 zählt als 2 und eine 7 als 7 Punkte. Bei Bube, Dame und König sind es immer 10 Punkte. Sehr viel mehr muss man über die Wertigkeiten beim Blackjack eigentlich auch nicht wissen.
Die Aktionen
Nachdem man zwei Karten ausgeteilt bekommen hat kann man verschiedene Entscheidungen treffen. Nimmt man einfach eine weitere Karte – was häufig so sein wird, bekommt man diese einfach ausgeteilt und kann dann entscheiden noch eine zu nehmen oder stehen zu bleiben.
Es gibt jedoch auch die Möglichkeit zu Verdoppeln. Wählt man diese Option erhöht man seinen Einsatz um das Doppelte und bekommt dann nur noch genau eine Karte ausgeteilt und nicht mehr. Das ist dann sinnvoll wenn man zum Beispiel 10 Punkte nach zwei Karten hat und der Dealer nur eine schlechte Karte wie eine 4 hat. In diesem Fall ist man weit im Vorteil und nutzt diesen mit einer Verdoppelung aus.
Bekommt man ein Paar wie 8-8 ausgeteilt kann man einen Split machen. Auch hier verdoppelt sich der Einsatz und man spielt praktisch mit zwei Händen weiter – jeweils mit einer Acht. Das ist dann sinnvoll wenn man ein hohes Paar hat, das gute Erfolgschancen hat während der Dealer keine starke Hand hat.
Bekommt der Dealer ein Ass als offene Karte ausgeteilt kann man eine Versicherung eingehen. Aus strategischer Sicht sollte man dies vermeiden, trotzdem gibt es diese Möglichkeit. Dabei bekommt man seinen Einsatz zurück wenn der Dealer tatsächlich einen Blackjack hat. Hat er keinen Blackjack ist der Versicherungseinsatz wieder weg.